Wir empfehlen im Mai:


 Sabine Brandenburger und Annette Penn: Martin Baltscheit
„Löwenfreunde leben länger“

Beltz & Gelberg Verlag, 48 Seiten mit farb. Illustrationen, 2018
ISBN 978-3-407-82351-9, 8,95 €,
Ab 6 Jahre und für Erstleser

 

In dem dritten Band dieser wunderbaren Reihe hat sich der Löwe mit einer Raupe angefreundet, spielt mit ihr und ist ganz begeistert. Seiner geliebten Löwin (die mal wieder in einem Buch liest) teilt er mit, dass er der Raupe sogar das Fliegen beibringen möchte. Die Löwin erinnert ihn daran aufzupassen, dass sie ihm dann nicht davonfliegt. Er hat nicht einmal Hunger und singt der Raupe ein Gutenachtlied „Weißt du, wie viel Blätter fliegen in den kleinen Raupenmund“ etc. Die passende Melodie kennt ja jeder, lalalaaa. Die Löwin isst alleine zu Nacht.
 
Am nächsten Morgen ist die Raupe tot. Der Löwe brüllt vor Schmerz ein lautes NEIN! Er macht ihr ein Bett aus zarten roten Honigblättern. Nun geht es weiter wie im Krimi: Ein Sekretär (eine Vogelart) hilft ihm nun, eine Befragung bei den anderen Tieren durchzuführen, um herauszubekommen, wer der Täter ist. „Neue“ Wörter wie zum Beispiel „Alibi“ oder „Motiv“ werden im Anhang erklärt.
 
Als Hauptverdächtige erscheint die Löwin mit dem Motiv der Eifersucht. Als jedoch die Löwin auf die Probe gestellt wird, rettet sie sogar ihrer beider Leben. Löwe und Sekretär hatten die Natter übersehen, die beide getötet hätte, wenn die Löwin nicht mit einem brennenden Holzscheit gekommen wäre. Sie ist eine Beschützerin! Nach dem Verzehr der Natter (lecker) erinnern sich alle drei bis zum Sonnenuntergang an das Leben der Raupe und reden über Freundschaft, Liebe und neue Schlangenrezepte. Die Löwin versucht, den Löwen zu trösten. Denn der Tod ist auch:  „Eine Erinnerung an die Schönheiten des Lebens.“, so steht es im Text.
 
Diese Geschichte endet ganz wunderbar, denn auf der letzten Doppelseite fliegt jemand herrlich Grünes mit weißen Punkten erst auf die Löwennase und dann auf und davon!!! Na, könnt ihr erraten, welches Tier das ist?
 
Mal wieder eine ungewöhnliche und schöne Geschichte. Ganz aus dem Leben gegriffen nach typischer „baltscheitschräger“ Art. Bietet einen genialen Sprechanlass mit Kindern zum Thema Leben und Tod.

 

 

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 Katharina Schütz: Birgit Wenz „Kinderleichte Becherküche – Leckere Backideen für Kinder“
DS Produkte, 2017, mit Spiralbindung, 128 S., ca. 23 cm
mit Aufbewahrungsumschlag für die Pappfiguren, an 2 Jahren
ISBN 978-3-9816172-7-6, Buch einzeln 7,99 €
Buch und 3-tlg., Messbecherset: 978-3-9816172-8-3, 9,99 €

 

Erprobt und für gut befunden! 10 leckere Rezepte warten darauf ausprobiert zu werden: Apfelkuchen, Käsekuchen, Waffeln, Pizzagesichter, Marmorkuchen, Muffins,…
Meine zwei kleinen Bäckerinnen (2einhalb und 4einhalb) zuhause haben viel Spaß mit den leckeren Rezepten und können das meiste tatsächlich alleine machen. Ich darf nur noch beim Handrührgerät und beim Ofen assistieren. Jedes Rezept ist detailliert und mit Photos Schritt-für-Schritt erklärt und statt die Zutaten abzuwiegen, nimmt man einfach die bunten Messbecher zur Hand. Das können auch schon die Kleinen, bzw. auch die Großen ohne Backerfahrung.
Pädagogisch wertvoll ist das Buch allemal ;-): Selbstständigkeit, Zählen/Rechnen, Chemie, … all das wird vermittelt. Aber das ist natürlich nur Nebensache, denn es geht ja um den Spaß am Backen, das Teigschlecken und das leckere Endergebnis.
Wer Lust auf mehr hat probiert sich mit einem der anderen Bücher an „Plätzchen, Kekse, Cookies & Co.“,  herzhaften Kleinigkeiten in „Kleine Gerichte ganz groß“ oder an „Ofengerichte für die ganze Familie“.Jedes der Bücher ist inzwischen als Set mit Messbecher, aber auch einzeln zu haben, falls man die bunten Becher schon zuhause hat.


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Wir empfehlen im April:


 Sabine Brandenburger und Annette Penn: Kobi Yamada, Mae Besom (Illustr.)
„Was macht man mit einer Idee?“

Beltz & Adrian Verlag, Bilderbuch, 2017
ISBN 978-3-942491-96-9, 12,95 €,
40 Seiten, farbige Illustrationen
Ab 6 Jahre und für Erwachsene

 

Man nehme dieses Bilderbuch einfach in die Hand und blättere es durch, fühle die Textur des Papiers und bewundere die wunderbaren Zeichnungen. Spüren Sie den Emotionen hinterher und geben Sie sich den Glücksgefühlen hin, die dieses Buch vermittelt.
 
Wie eine „Idee“ bildlich umgesetzt werden kann und, was sie bewirken kann, wird hier mit viel Fantasie und Mut gezeigt. Die Illustrationen lassen dieses Buch wie in Bewegung erscheinen.

Mit Bleistift gezeichnet ist ein kleines nachdenkliches Kind zu sehen, das nach unten schaut und etwas betrachtet: eine „Idee“ (die mutet wie ein goldenes Ei mit Krönchen und Hühnerfüßchen an, mit Wasserfarben gemalt). Das Kind überlegt: „Was macht man mit einer Idee?“ So versucht das Kind anfänglich, die selbst ausgedachte Idee zu ignorieren. Diese folgt ihr jedoch. Das Kind befürchtet die Meinung der Leute und erwähnt sie deshalb nicht. Die Idee gewinnt an Größe und Glanz und entfacht so den Reiz für das Magische in dem Kind, das nun schon erwartungsvoll lächelt. Es wird sich nun dessen bewusst, dass es sich in der Nähe der Idee glücklicher fühlt. Die Idee reißt das Kind mit und zieht seine Aufmerksamkeit auf sich, das Bild zeigt viel Bewegung und wird bunter. Die beiden wurden Freunde und treten nun in der Öffentlichkeit gemeinsam auf. Und nun? Was sagen die anderen nun? Egal wie, „Das ist MEINE Idee!“, begreift das Kind. Die Antwort auf die Frage (siehe Titel) erschließt sich nun auch dem Kind: „Man verändert die Welt.“

Gesteigertes Selbstbewusstsein garantiert!

 

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Wir empfehlen im März:


 Annette Penn: Mirjam Pressler „Ich bin´s, Kitty“
Gelberg Verlag, gebunden, 2018, 196 Seiten
ISBN 978-3-407-82357-1, 14,95 €, ab 10 Jahre

 

Die kleine Katze Kitty (mit Ypsilon, wie die Menschenfrau es selbst gerne betont) findet ein Zuhause bei Emma, einer älteren Dame. Zusammen genießen die Beiden zwei glückliche Jahre miteinander. Kitty lernt von ihrer Besitzerin nicht nur das Lesen und Dichten, sondern bekommt auch andere wertvolle Lebensweisheiten mit auf ihren Weg. Doch plötzlich muss Emma ins Pflegeheim und Kitty bleibt alleine zurück. Nun muss sie sich ums Überleben kümmern, was als Hauskatze gar nicht so leicht ist. Bald findet Kitty im Hof Freunde wie Flecki, Anusch und den weisen Kater Bruno. „Du wirst das schaffen“ hat Emma zu ihr gesagt und ihre neuen Katzenfreunde helfen ihr, draußen auf der Straße klarzukommen.
 
Eine spannende Geschichte der kleinen Kitty, die mutig unterwegs ist und vieles erlebt… . Weiter verraten wird nichts! Gut gefallen haben mir auch die schönen Illustrationen von Rotraut Susanne Berner, die die Geschichte für den Leser lebendig werden lässt.
Geeignet für Katzenliebhaber ab 10 Jahre.


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 Katharina Schütz: „Meine Mini-Bibliothek – 30 kleine Bücher zum Basteln, Lesen und Sammeln“
Laurence King Verlag, 2018, 54 S. zahlreichen Illustrationen, Box ca. 30,7 cm
ISBN 978-3-96244-002-2, 18,- €

 

Beim Anblick dieser kleinen Bibliothek geht einem als Buchhändler und Bücherliebhaber das Herz auf. Auch mit einem kleinen Wohnzimmer und dauerhaft überfüllten Regalen kann man sich mit diesem Set eine ganze kleine Bibliothek ins Haus holen.
Laut Verlag ist das ganze ab 6 Jahren, aber nach oben gibt es keine Grenzen.
Die Bibliothek lässt sich wunderbar in der schön gestalteten Box verpacken. Aufgeklappt kommt das Bücherregal im romantischen Wohnzimmer zum Vorschein. Die Bücher darf man sich noch selbst zusammen basteln. 20 illustrierte Minibücher sind schon dabei, z.B. Aschenputtel, Die Schöne und das Biest, oder auch der Weltatlas, außerdem gibt es noch 10 zum Selbstgestalten.
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Viel Spaß beim Basteln, Lesen und Sammeln!


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Wir empfehlen im Februar:


 Katharina Schütz: Rotraut Susanne Berner „Willkommen in Wimmlingen – Das Wimmelbuch zum Aufstellen mit 3 Szenen und 34 Spielfiguren“
Gerstenberg, 2013, Pappe, mit zahlreichen Bildern und Pop-Ups,
mit Aufbewahrungsumschlag für die Pappfiguren
ISBN 978-3-8369-5725-0, nur noch 15,- €, früher 24,95 €

 

Die Wimmelbücher von Rotraut Susanne Berner haben wir zuhause nun schon unzählige Male angesehen, betrachtet und nacherzählt. Jetzt kann man sie auch nachspielen! Dieses wunderbare Aufklappbuch beinhaltet drei Szenen aus Rotraut-Susanne Berners beliebten Wimmelbüchern: das Wohnhaus, den Bahnhof und das Einkaufszentrum. Beim Aufschlagen des Buches entfalten sich die Szenen und lassen sich dann mit den enthaltenen Pappspielfiguren bespielen. Diese kann man danach ganz einfach in dem integrierten Umschlag verstauen und sind so immer dabei.


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Wir empfehlen im Januar:


 Sabine Brandenburger: Sang-Keun Kim
„Wenn du eine Sternschnuppe siehst, wünsch dir was“

Beltz Verlag, 48 Seiten mit frabigen Illust., 2017
ISBN 978-3-407-82307-6, 14,95 €,
Ab 4 Jahre

 

Schon der erste Band „Wenn du Sorgen hast, rolle einen Schneeball“ hatte mir gut gefallen. Dieser neue Band hat sofort mein Herz berührt.
 
Zuerst sind einfach nur Fußstapfen im Schnee zu sehen, dann umblättern: sie gehören zu einem Maulwurf, der sich auf dem Weg nach Hause befindet. Als er einen Schneeball entdeckt, begrüßt er ihn ganz erfreut. Er teilt ihm mit, dass er noch nicht lange hier wohnt und noch keinen Freund habe. Der Maulwurf rollt den Schneeball weiter und dieser wird sogar größer als er. An der Bushaltestelle warten nun beide gemeinsam auf den Bus. Der erste Busfahrer ist ein Bär, er weist darauf hin, dass Schneebälle nicht mitfahren dürfen. „Aber er ist doch mein Freund“ erwidert der Maulwurf. Da hat der Maulwurf eine Idee und wartet nun mit einem riesigen Eisbären aus Schnee auf den nächsten Bus. Der zweite Busfahrer ist ein Fuchs, der keinen Schnee im Bus mitnehmen kann, wie er sagt. Also wartet der Maulwurf dann mit einem kleineren Bären aus Schnee auf den nächsten Bus. Und dann kommt diese wunderbare Doppelseite, auf der jeder eine Sternschnuppe in der Nacht bewundern kann! Der Maulwurf zitiert seine Oma, die wohl immer sagt, dass man sich etwas wünschen kann, wenn man eine Sternschnuppe sieht. Er setzt dem Schneebären seine eigene Mütze auf und sie warten auf den dritten Bus. Der Busfahrer ist nun ein Hirsch, der sie einsteigen läßt. Es ist gemütlich und warm im Bus und die Fahrt ist lang….. Na?
 
Weiter wird nichts mehr verraten. Bitte selber nachlesen und „dahinschmelzen“ und sich dem Zauber dieser wunderbaren Geschichte hingeben.
 
Ich wünsche Ihnen viele Sternschnuppen für viele gute Wünsche im neuen Jahr!

 

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Wir empfehlen im Dezember:


 Jeanette Jung:
Hervé Tullet „Mitmach Buch“
Velber, Bilderbuch, gebunden, 14. Auflage 2017
ISBN 978-3-8411-0016-0, 12,99 €
Ab 4/5 Jahre

 

Ein Buch zum Entdecken von Formen, Farben und den Veränderungen von Raum und Anordnung. Auf jeder Seite wird der Betrachter angehalten, mit den farbigen Punkten etwas zu tun und auf der Folgeseite kann man das manchmal sehr überraschende Ergebnis bestaunen. Alles fängt mit einem gelben Punkt an. Doch wenn der gedrückt wird – schwupps werden zwei draus, doch das geht nicht so weiter, denn beim nächsten Mal entsteht ein roter und irgendwann auch ein blauer Punkt. Aber die Punkte sind ja alle so ordentlich aufgereiht. Die könnte doch mal ein bisschen durchschütteln! Also kräftig das Buch geschüttelt und mal sehen, was dann passiert. Aber obacht: Die Punkte rutschen alle in die Ecke, wenn man das Buch schräg hält – hätten Sie das gewusst? Aber mit etwas schütteln kommen alle auch wieder  aus den Ecken heraus in die Mitte. Ein Heiden-Mitmachspaß für kleine und große Entdecker! Probieren Sie es am besten selbst einmal aus, bei uns in der Buchhandlung. Vielleicht macht das Buch ja auch bei Ihnen die Spielchen mit ;-)…


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 Sabine Brandenburger:
Kristina Andres „Donnerwetter, sagte Fuchs - 12 Vorlesegeschichten von Fuchs und Hase“
G&Moritz Verlag, farbig illustriert, 2017
ISBN 978-3-895-65351-3, 14,95 €, 64 Seiten
Ab 5/6 Jahre zum Vorlesen

Schon der erste Band „Nun schlaft mal schön“ mit sehr philosophischen Geschichten hatte mir gut gefallen. Dieser neue Band toppt das alles noch.

In der ersten Geschichte prüft Fuchs Hases Bauch, weil er grummelt. Da ist ein „Donnerwetter“ drin. Fuchs ruft bei Oma Elefant an und klärt den Ursprung des Grummelns. Letztendlich ist klar, dass der Bauch gefüllt werden muss: Zum Glück kommt ein Elefant mit Erdbeeren vorbei, die füllen den Bauch dann aus. Wunderbar gezeichnet kann man den Hasen beobachten, wie er seinen Kopf in die Schüssel mit den Erdbeeren versenkt. Schmunzeln also garantiert!

Bei der zweiten Geschichte ist herzliches Lachen programmiert. Fuchs und Hase beschließen nämlich beide, gemeinsam zu sparen, gehen an die Spardose (Idee des Fuchses, der ja schlau ist) und ziehen los. Das Popcorn zum Selbermachen ist so günstig, dass sie alles aufkaufen und dabei das Gefühl haben, ganz viel gespart zu haben. Der Knallmais produziert bei Ihnen zu Hause ein „Unwetter“, was auch sehr lustig zu lesen ist.

In der vierten Geschichte beschließt Fuchs stur mitten im Sommer Winterschlaf zu halten. Hase hat nun die geniale Idee, dass man sich ja den Winter mit Eiskugeln in den Bauch holen kann. Die Spardose muss wieder herhalten und bringt je 5 Eiskugeln für jeden ein. Juhu!

Die letzte Geschichte enthält übrigens einen Weihnachtsbaum, der zu groß fürs Haus der beiden ist und somit aus dem Schornstein herausragt (so konnte nicht geheizt werden) ☺

Bei diesen Geschichten lacht nicht nur das Herz!

 

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